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(2) URBANETIC - Personenbeförderung


 

Use-Case Personenbeförderung

IMG 9938Intelligente Konzepte statt Dauerstau in den Metropolen

  • Urbanisierung: 2050 leben zwei von drei Menschen in einer Stadt
  • Flexibilität: People-Mover-Modul schafft neue Beförderungskapazitäten und mehr Komfort für Reisende

Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen, der Mobilitätsbedarf steigt, während die Verkehrsinfrastruktur vielerorts wenig Handlungsspielraum lässt. Um eine effiziente, bedarfsgerechte und nachhaltige Personenbeförderung sowohl in Stoßzeiten als auch zu Tagesrandzeiten zu gewährleisten, sind neue Ideen gefordert.

Marktsituation / Marktpotenzial

Immer mehr Menschen zieht es weltweit in die Metropolregionen, der Bedarf an Mobilität steigt dementsprechend rapide. Bis zum Jahr 2050 werden fast zwei Drittel aller Menschen weltweit in einer Stadt leben, wie die Vereinten Nationen prognostizieren. Heute leben nur 55 Prozent der Weltbevölkerung in einer Stadt. Parallel dazu wächst die Bedeutung von Megacities, schon heute wohnen in den 33 größten Ballungszentren der Welt etwa zwölf Prozent aller Menschen. Laut der Prognose werden bis 2030 zehn weitere Megacities mit jeweils mehr als zehn Millionen Einwohnern entstehen – mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Verkehrssituation. Die Zahl der täglichen Fahrten wird sich nach Schätzungen der Vereinten Nationen weltweit zwischen 2000 und 2050 verdrei- bis vervierfachen (s.a. 2014 - (1) Mercedes-Benz Future Truck 2025).

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Herausforderungen für die Personenbeförderungsbranche

IMG 9953 Urbanisierung und steigender Mobilitätsbedarf erfordern neue Beförderungskonzepte. Die wachsende Zahl an Fahrzeugen, die größtenteils nicht optimal ausgelastet werden, führt speziell in Metropolregionen nahezu unweigerlich zum Verkehrskollaps. Immer mehr Städte gehen deshalb dazu über, Neuzulassungen zu beschränken, temporäre Fahrverbote auszusprechen oder den privaten PKW-Verkehr aus den Innenstädten auszuschließen.

Der Bündelung von Nachfrage und Ressourcen im öffentlichen und privaten Personennahverkehr kommt deshalb eine Schlüsselrolle zu, um die vorhandene Straßeninfrastruktur zu entlasten. Schwankende Auslastungen oder gar Leerfahrten wie sie aktuell noch an der Tagesordnung sind, müssen künftig auf ein Minimum reduziert werden.

Einsatzmöglichkeit des Vision URBANETIC

Ride-Sharing nach dem Vorbild des Joint Ventures von VIA und Mercedes-Benz Vans, ViaVan, gibt einen Ausblick auf die urbane Mobilität der Zukunft. Der Vision URBANETIC ist eingebettet in ein Ökosystem, das den Mobilitätsbedarf mit verfügbaren Fahrzeugkapazitäten in Einklang bringt. Fahrten mit optimal gesteuerten Strecken und Zusteigemöglichkeiten lassen sich on demand online buchen. Das Innenraumkonzept des Vision URBANETIC eröffnet dabei größtmögliche Flexibilität: Geht es um den Transport von möglichst vielen Personen, kann das People-Mover-Modul bis zu zwölf Passagiere befördern.

Flexible Fahrpläne und Routen machen den Vision URBANETIC auch für Pendler attraktiv. Sie können auf ein eigenes Fahrzeug verzichten, ohne sich in ihrer Mobilität einschränken zu müssen. Der Vision URBANETIC ist ununterbrochen verfügbar, auch zu Tageszeiten, an denen Bus und Bahn aktuell nur selten fahren. Auch in Sachen Komfort müssen dank des innovativen Sitzkonzepts und eines hochwertigen Interieurs keine Abstriche gemacht werden.

Neue Maßstäbe setzt der Vision URBANETIC im Bereich Infotainment. Die vollständige Vernetzung des Fahrzeugs ist ebenso eine Selbstverständlichkeit wie individualisierte Unterhaltungsangebote für Passagiere. Anhand des individuellen Nutzerprofils werden den Passagieren nur die Informationen angezeigt, die für sie relevant sind. So sehen Touristen auf dem Weg durch die Stadt per "Augmented Reality Hologramme" der angesagten Hot-Spots, während Pendler mit Nachrichten zu bevorzugten Themengebieten versorgt werden.

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Fazit

Die Visionen scheinen auf den ersten Blick zu unwahrscheinlich zu sein, um mal wahr zu werden. Aber gerade heute habe ich noch gelesen, dass König Wilhelm behauptet hat, dass das Automobil nie das Pferd ersetzen kann. Dass man weltweit vielleicht maximal fünf Computer benötigt …

Wichtig ist es, dass man JETZT Möglichkeiten aufzeigt, wie man Problem lösen kann. Denn wie es gern die Politik macht: Erst einmal ein "weiter so", ist auf jeden Fall der falsche Weg.

Linktipps

Fotos © 2018 Redaktionsbüro Kebschull

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 14. September 2018 14:04

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