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Rückfahrkameras Sinn / Unsinn?


08-2012 - Früher wurden Auto so konstruiert, dass man eine möglichst gute Rundumsicht hatte. Heute geben die Designer die Form vor. Folge: Man hat oft kaum eine Sicht nach hinten. Helfen da Rückfahrkameras?

Nach Gehör einparken ist nicht so der Hit

Edel und schon mehrfach getestet sind automatische Einparkhilfen. Verblüffend, wie der Ford Focus oder der Kia Optima seine Parklücke  auslotet und vollautomatisch einparkt. Wenn Frau das geschickt anstellt, die gemäß Romantitel (Warum Frauen nicht einparken können...) da Probleme haben sollten, lenken sie, vor den Augen der Männerwelt, locker in die kleinste Parklücke.

Parkassistenten: Bei denen piept es wohl

Da wir ständig neue Autos testen und die in der Regel mit Parkassistenten ausgerüstet sind, muss man höllisch aufpassen, wenn dieser Helfer nicht an Bord ist. Jetzt müsste er eigentlich piepen. Ups, kein Parkassistenten an Bord. Noch mal gut gegangen.

Parkrempler sind teuer, denn die neuen Stoßstangen sind so gar nicht darauf ausgelegt einen kleinen Stupser zu vertragen. Andere Lösung: Einbau einer Rückfahrkamera.

Bei der Recherche im Internet bin ich fündig geworden: luis.de bietet eine große Auswahl an Rückfahrkameras. Und die Überraschung, moderne Systeme gibt es mittlerweile schon recht preiswert. Schon ab 119,- Euro* gibt es beispielsweise das "LUIS RV-Light weiß Rückfahrsystem". Geliefert wird eine Farb-TFT-Monitor mit LUIS-Technologie und eine Rückfahrkamera (1/4 LUIS CCD-Farbsensor, Blickwinkel 120°, Farb-TV System mit einer Auflösung von 420 TV Linien gute Auflösung 628(H)×582(V) Pixel). Der Hersteller empfiehlt dieses System beispielsweise für den Einbau eines Wohnmobils. Zum Lieferumfang gehören:

  • 7“ Farb-TFT-Monitor
  • 20 Meter Anschlusskabel Anschlussbox 12 bis 24V
  • Außenkamera mit Nachtsicht
  • Anleitung
  • Montagematerial

Ob der Einbau leicht oder schwierig ist, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht erkundigt man sich auch vorher bei der Fachwerkstatt wie teuer der Einbau durch den Experten kommt. Dann ist man auf jeden Fall auf der sicheren Seite, wenn einmal ein Garantieanspruch geltend gemacht werden muss.
Welches Gerät für welchen Einsatz?

Gut gefallen hat mir auch der Konfigurator. In neun Schritten wird man zielgerichtet zum optimalen Gerät geführt. 1. Frage: Pkw, Kleinfahrzeug | Freizeit, Großfahrzeug, Camper | Professioneller Einsatz (LKW, Schmutz, Nässe).

Fazit

Bei kleinen Fahrzeugen lohnt es sich sicher nicht, eine Rückfahrkamera zu installieren, da man in der Regel ausreichende Sicht hat. Bei Neufahrzeugen lohnt es sich, nach einer Probefahrt auch die Rückfahroption zu testen und ggf. einen Parkassistenten zu ordern.

Bei großen Fahrzeugen, vor allem bei den Wohnmobilen, ist eine Rückfahrkamera quasi Pflicht. Denn Parkrempler sind immer ärgerlich - und können vor allem im Urlaub und im Ausland extrem teuer werden.

*Preise Stand 08-2012

Foto (c) Redaktionsbüro KebschullHyundai Veloster

Zuletzt aktualisiert am Montag, 28. April 2014 12:23

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